Lexikon – Begriffe mit „S“

Ä B D E F G H I K L M N P R S T U
Sc Sk Su

Schlupflider

Bei Schlupflidern, fachsprachlich auch Blepharochalasis genannt, handelt es sich um die Erschlaffung der Lidhaut des Oberlides. Zusätzlich kann es zu einer Schwellung des erschlafften Lidgewebes kommen. Schlupflider kommen im Alter relativ häufig vor, können aber auch genetisch bedingt sein. Sie beeinträchtigen oftmals das Gesichtsfeld oder sind Grund für einen müden Gesichtsausdruck. Mit der Oberlidstraffung (Blepharoplastik) kann ein frischer und verjüngter Blick erzielt werden.

Bei deutlich ausgeprägten Falten kann die Oberlid- bzw. Unterlidplastik in der Praxis Schillerstrasse in Frankfurt am Main separat oder in Kombination durchgeführt werden. Ein intensives Gespräch vor der Schlupflider OP dient der Aufklärung über die Operationsdurchführung und das Auftreten eventueller Nebenwirkungen. Die Folgen einer Oberlidstraffung werden ausführlich erörtert.

Vor der Operation muss auf die Einnahme von bestimmten Medikamenten, insbesondere blutverdünnender Mittel, verzichtet werden. Auch sollten einige Tage vorher keine Zigaretten und alkoholische Getränke konsumiert werden, um einen bestmöglichen Heilungsprozess der Augenlider zu erzielen.

Die Entfernung der Schlupflider ist ein risikoarmer Eingriff, der in der Regel ambulant und lokaler Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt werden kann. Die Lidkorrektur (Blepharoplastik) dauert etwa eine Stunde. Die Schnittführung wird vorher exakt ausgemessen und aufgezeichnet. Mit einer sehr dünnen Nadel wird das Betäubungsmittel im Lid eingespritzt. Vorhandene Hautüberschüsse sowie eventuelle Fettansammlungen an den Oberlidern werden entfernt. Um feine, kaum sichtbare Narben zu erhalten, wird der Schnitt in den natürlichen Hautfalten des Oberlides gesetzt. In manchen Fällen ist es notwendig, einen Teil des Augenmuskels mit zu korrigieren. Zum Schutz und der Heilungsoptimierung der Nähte werden anschließend schmale Klammerpflaster angebracht.

Nach der Entfernung der Schlupflider kann die Praxis Schillerstrasse verlassen werden. Es ist kein Klinikaufenthalt nötig. Die Augen werden nach der Operation mit kühlenden Kompressen behandelt, um eventuelle Schwellungen und der Entstehung von Hämatomen (Blutergüsse) vorzubeugen. In den ersten Wochen sollten große körperliche Anstrengungen sowie Sonnenbäder vermieden werden. Nach sieben bis 14 Tagen kann der Patient wieder am Arbeitsleben teilnehmen.
Das Endergebnis der Schlupflider OP ist erst sichtbar, wenn die Schwellungen vollständig zurückgegangen sind. Dies ist in der Regel nach ca. zwei Monaten der Fall.

Schönheitschirurgie

Die Schönheitschirurgie beschäftigt sich mit der Verschönerung des menschlichen Körpers oder der Rekonstruktion von Proportionen. Man unterscheidet hierbei daher hauptsächlich zwischen der Rekonstruktiv-Plastischen und der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie.

Historischer Überblick

Die Faszination an verschönerten Körpern ist keine Neuheit der Optimierungskultur des 21. Jahrhunderts. Vielmehr sind bereits Ansätze im alten Ägypten und Indien in der Zeit 1000 v. Chr. bekannt. Während der Renaissance und mit der Wiederentdeckung der Antike breitete sich diese Kunstform auch in Europa aus. Als Pionier der Plastischen Chirurgie gilt Gaspare Tagliacozzi (1546 – 1599). Sein Wirken richtete sich insbesondere auf die Wiederherstellung von verstümmelten Nasen, Ohren und Lippen.

Seit dem 19. Jahrhundert finden sich vermehrt Aufzeichnungen und mediale Berichte über schönheitschirurgische Eingriffe. Mit der Einführung der Anästhesie (Vollnarkose und örtliche Betäubung) können die Operationen präziser und genauer durchgeführt werden. Ein wichtiger Protagonist in der Geschichte der Schönheitschirurgie ist Jacques Joseph. Zwar waren Eingriffe zur Verbesserung des Erscheinungsbilds nichts Neues, aber bislang waren die meisten Patienten Opfer von Verstümmelungen. eine Operationen aus ästhetischen Gründen und ohne medizinische Notwendigkeit fanden große Beachtung.

Hauptrichtungen

In der Schönheitschirurgie wird zwischen zwei Hauptrichtungen unterschieden. Rekonstruktiv-Plastische Operationen dienen der Korrektur von Körperpartien, die nicht richtig funktionieren. Dazu gehören Anomalien durch Unfälle, Krankheiten oder Gendefekte. Bekannte Beispiele sind:

  • Rekonstruktionen bei Brandverletzungen
  • Brustrekonstruktion nach einer Operation aufgrund von Brustkrebs
  • Lippen-Kiefer-Gaumenspalte

Die ästhetisch-plastische Chirurgie dient der subjektiven Verbesserung des Aussehens. Symmetrie oder Proportion sollen auf Wunsch des Patienten hergestellt werden. Das Hauptmotiv liegt oftmals darin, eine schlüssige Form der eigenen Persönlichkeit zu finden. Schönheit ist der Einklang des Inneren mit dem Äußeren. Die Ästhetisch-Plastische Chirurgie versucht, den verschiedenen Idealvorstellungen gerecht zu werden und den persönlichen Schönheitsidealen näher zu kommen.

Das Behandlungsspektrum der Praxis Schillerstrasse in Frankfurt am Main umfasst unter anderem:

  • Diverse Liftings (Face, Hals und Stirn)
  • Augenlidkorrekturen bei Schlupflidern und Tränensäcken
  • Korrektur von Kinn und Ohren
  • Faltenbehandlung
  • Fettabsaugen
  • Vergrößerung, Verkleinerung und Straffung der Brust.

Durch gezielte Gespräche und unsere jahrelange Erfahrung versuchen wir, genau herauszuarbeiten, was in jedem einzelnen Fall das Beste für unsere Patienten ist. Dieses hohe Ziel verfolgen wir seit vielen Jahren und konnten mit unserer Philosophie sehr viele glückliche und dankbare Patienten gewinnen, die uns seit Jahren die Treue halten.

Schönheitsideal

Das Schönheitsideal stellt die Vorstellung jedes Einzelnen von Schönheit innerhalb eines Kulturkreises dar und bezieht sich vor allem auf das Aussehen von Körper und Gesicht.

Skaphoid

Kahnbein, wichtiger Knochen des Handgelenkes