Der Wirkstoff Botox ist ein Protein, das aus Kulturen des Bakteriums Clostridium Botulinum produziert wird. Es gibt insgesamt acht verschiedene Unterarten des Stoffes, von denen vor allem das Botulinumtoxin A medizinisch verwendet wird.

Die Wirkungsweise der Substanz besteht in einer Hemmung der Erregungsleitung zwischen den Nervenzellen. Die Muskelzelle verliert dadurch ihre Fähigkeit zur Kontraktion. Gleichzeitig bleibt der Fühl- und Tastsinn jedoch erhalten. Diesen Effekt macht man sich in zahlreichen medizinischen Bereichen zunutze. So wird Botox erfolgreich in der Behandlung von Migräne oder übermäßigem Schwitzen angewandt, im Vordergrund steht jedoch die Anwendung bei der ästhetischen Behandlung von Falten.

Da Falten mit den Jahren durch die Anspannung einzelner Muskelpartien entstehen, setzt die Faltenbehandlung mit Botox genau hier an. Eine geringe Dosis des Botulinumtoxins wird ganz gezielt injiziert. Die betroffene Muskelregion entspannt sich, die Gesichtspartie und damit die Falten glätten sich. Dabei kann man mit einer minimalen, lokal applizierten Menge auskommen, die in keinem Verhältnis zum Aufwand und zu den Risiken eines chirurgischen Eingriffs steht. Durch eine präzise Dosierung bleibt die natürliche Mimik des Gesichts erhalten.

Lexikoneintrag Botox

Der Effekt der Behandlung tritt allmählich ein. Eine erste Glättung ist bereits nach etwa 5-7 Tagen sichtbar, nach ungefähr zwei Wochen hat sich die Wirkung voll entfaltet und bleibt bis zu sechs Monate bestehen. Danach kann die Behandlung auf Wunsch wiederholt werden.

Auf diese Weise lassen sich zahlreiche Arten von Falten behandeln, vor allem die waagerechten Stirnfalten oder auch die sogenannten Zornesfalten zwischen den Augenbrauen. Aber auch kleine Fältchen um die Lippen oder im Mundbereich, die bekannten Krähenfüße in den Augenwinkeln oder Falten im Halsbereich können mit Botox sehr gut nivelliert werden.

Wie bei allen medizinischen Substanzen gibt es auch bei der Faltenbehandlung mit Botox Risiken und Nebenwirkungen. Hier sind zum Beispiel lokale Hautreaktionen, vorübergehende Kopfschmerzen und generelles Unwohlsein möglich. In einem ausführlichen Beratungsgespräch in der Praxisklinik Schillerstraße werden diese jedoch eingehend besprochen und offene Fragen vollständig geklärt.

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