Die Eigenfettunterspritzung ist ein modernes Verfahren zum Volumenaufbau, das vor allem zum Zwecke der Gesichtsverjüngung, aber auch für weitere ästhetische Eingriffe wie Brustvergrößerungen angewendet wird. Hierbei wird dem Körper Fett entnommen, aufbereitet und in die gewünschten Areale injiziert. Bei uns in der Praxis Schillerstrasse in Frankfurt am Main ist das Verfahren Bestandteil des Behandlungsspektrums der Ästhetischen Chirurgie.

Zweck und Anwendungsgebiete der Behandlung

Zweck der Behandlung ist der Volumenaufbau. Im Gesicht bietet die Methode ein wirksames Mittel gegen Hautfalten, eingefallene Gesichtspartien und dunkle Augenringe, die ein natürliches Zeichen des körperlichen Alterungsprozesses darstellen. Auch eine Brustvergrößerung kann mit Eigenfett vorgenommen werden. Da viele Frauen die herkömmlichen Implantate nicht wünschen, stellt die Eigenfettunterspritzung eine Alternative dar, die z. B. eine maßvolle Vergrößerung ermöglicht, die besonders natürlich wirkt.

Durchführung

Die Operation erfolgt je nach Umfang ambulant oder stationär. Zunächst wird aus den Oberschenkeln, dem Gesäß, dem Bauch, der Knieinnenseite oder dem Kinn Fettgewebe entnommen – die Behandlung bewirkt also bei kleineren Problemzonen zusätzlich eine Fettreduktion. Anschließend werden die Fettzellen gereinigt und für die Transplantation aufbereitet. Nun wird das körpereigene Fett mit dünnen Kanülen in die gewünschten Stellen injiziert. Nach der OP können Schwellungen (häufig beim Lippenaufbau) auftreten, da das transplantierte Eigenfett nur eingeschränkt modellierbar ist. Die Wiederaufnahme täglicher Tätigkeiten kann in der Regel nach zwei bis fünf Tagen erfolgen.

Vor- und Nachteile

Da körpereigenes Material wiederverwendet wird, ist die Methode gut verträglich. Die Abstoßung des Gewebes oder eine allergische Reaktion sind nahezu ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil gegenüber den herkömmlichen synthetischen Füllmaterialien ist die vergleichsweise lange Haltbarkeit des Eigenfetts. Der Körper baut die synthetischen Alternativen schneller ab als das eigenproduzierte Fett, wodurch der gesichtsverjüngende Effekt länger erhalten bleibt. Ein möglicher Nachteil der Behandlungsmethode ist die Voraussetzung, dass der Körper eine bestimmte Menge an überschüssigem Fett bereithalten muss, das ihm für die Transplantation entnommen werden kann. Dies kann zum einen ein zusätzlicher Vorteil für Personen sein, die von der Fettabsaugung profitieren. Andererseits nimmt diese Voraussetzung Personen mit weniger Fettreserven die Möglichkeit auf eine Eigenfettunterspritzung.

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